Immersion English

Immersion (von lat. immersio: Eintauchen; daher auch deutsch „Sprachbad“) versteht die Situation, in der Personen, vor allem Kinder, in ein fremdsprachiges Umfeld versetzt werden, in dem sie die fremde Sprache erwerben.

Christina Bär, Muttersprachlerin in Englisch, bietet dieses Sprachbad in unserer Kita an. In Alltagssituation hören die Kinder die englische Sprache, können allerdings durch den alltäglichen Bezug auf Gegenstände, Situationen, Gefühle alles verstehen! Sogar Konflikte und schwierige Gespräche lassen sich bilingual begleiten.

Die gebürtige Australierin begegnet den Kindern in vielen Situationen; ob beim Gemeinsamen Kochen, bei Bilderbuchbetrachtungen, während dem Freispiel; als feste Bezugsperson, die kontinuierlich Englisch spricht und jedes deutsche Wort versteht.

Dadurch finden Kinder Interesse an anderen Sprachen, sind ermutigt auch in ihrer Muttersprache zu sprechen und andere Sprachen zu erlernen.

„Jede neue Sprache ist wie ein offenes Fenster,

das einen neuen Ausblick auf die Welt eröffnet

und die Lebensauffassung weitet.“

Frank Harris (1856-1931), amerik. Schriftsteller

"In vielen mehrsprachigen Kulturen, wie z.B. den Niederländischen Antillen, ist der Spracherwerb durch Immersion eine alltägliche Selbstverständlichkeit, die einen Fremdsprachunterricht oft weitgehend ersetzt." (quelle: wikipedia)

Vielleicht haben Sie Interesse mehr darüber zu erfahren? Frau Bär steht Ihnen gerne für ein Gespräch zur Verfügung. Wenn Sie im Internet stöbern wollen, könnten diese Seiten interessant sein:

Beitrag zur Bilingualen Erziehung auf ZDFinfo:

http://school.accadis.com/Beitrag-zur-Bilingualen-Erziehung-auf-ZDFinfo_1776.aspx
Wikipedia:http://de.wikipedia.org/wiki/Immersion_(Sprachwissenschaft_und_Erziehung)
Verein für frühe Muttersprache an Kitas und Schulen:http://www.fmks-online.de/
Zeit Online:http://www.zeit.de/online/2007/04/lehrerleben-ghani-metropolitan

 

Projekt Tigerkids von September 2009 bis Juli 2012

In enger Zusammenarbeit mit der Gesundheitskasse AOK haben wir im Jahr 2009 mit diesem Projekt für mehr Bewegung und gesunde Ernährung begonnen. Das Projekt "Tigerkids" wurde vom Rotary Club gesponsert. Eine enge Einbindung der Eltern ergänzte das umfangreiche Programm für die Kinder.

Zwar war die Laufzeit des Projektes Tigerkids von 2009 bis Juli 2012, jedoch ist uns die gesunde Ernährung und Bewegung der Kinder von so großer Bedeutung, dass wir sie in unserer pädagogischen Konzeption verankert haben.

Somit sind uns folgende Punkte in unserem Alltag wichtig:

†Das tägliche Angebot eines Obst- und Gemüseteller für alle Kinder

†Wir bekommen wöchentlich eine Obst- und Gemüselieferung eines Obst-und Gemüsehändlers. Es handelt sich um qualitativ hochwertige Bioprodukte. Der "Magische Teller" ist im Bistro zu finden und lädt die Kinder ein sich zu bedienen.

† An der Getränkebar finden die Kinder stilles Wasser sowie Tee

† tägliche Bewegungseinheiten

†Ergänzend, zu den bereits bestehenden vielseitigen Bewegungsmöglichkeiten, bieten wir täglich eine kleine Bewegungseinheit für alle Kinder an.

 

Kindergarten Plus

Kindergarten plus hat das Ziel, die soziale, emotionale und geistige Bildung der Kinder zu stärken und zu fördern. Unter Berücksichtigung der individuellen Fähigkeiten der Kinder werden die für den Lernerfolg in Kita und im späteren Leben unverzichtbaren Basisfähigkeiten gefördert: Selbst- und Fremdwahrnehmung, Einfühlungsvermögen, Selbstregulation und Selbstwirksamkeit, Konflikt- Kompromissfähigkeit, Beziehungsfähigkeit, Selbstwertgefühl.

Zwei pädagogische Fachkräfte führen dieses 8-wöchige Projekt mit Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren jährlich durch. Dabei setzen sie das Programm entsprechend der Bedürfnisse der Kinder und der Gruppe um.

In den neun Bausteinen geht es um die Themen Körper, Sinne, Gefühle, Beziehungen, Grenzen und Regeln. In Spielen, Übungen, Gesprächen, Bewegungseinheiten, Liedern und mittels kreativer Methoden werden die Kinder angeregt, ihre Sinne zu schärfen, Körperbewusstsein zu entwickeln, andere mit ihren Eigenarten wahrzunehmen, Gefühle auszudrücken und zu benennen und Konflikte gewaltfrei zu lösen.

 

Vorkurs

Der Vorkurs bietet Kindern, die Förderbedarf in der deutschen Sprache aufweisen, bei regelmäßigen Treffen die Möglichkeit des Spracherwerbs.

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan schreibt auf Seite 207 „Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben.“

Das Bayerische Kinderbildungs- und -Betreuungsgesetz (BayKiBiG) §1Artikel 12 fordert

Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit in Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Sprachförderbedarf

1 Kindertageseinrichtungen sollen die Integrationsbereitschaft fördern und Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund zur Integration befähigen. 2 Für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, die über keine oder unzureichende Deutschkenntnisse verfügen, sowie für Kinder mit sonstigem Sprachförderbedarf ist eine besondere Sprachförderung sicherzustellen. 3 Das pädagogische Personal hat die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Sprachförderbedarf bei seiner pädagogischen Arbeit zu berücksichtigen.

Um den Kindern diese besondere Sprachförderung zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber, die Bayerische Staatsregierung, den Vorkurs-Deutsch ins Leben gerufen. 18 Monate vor Schuleintritt beginnt für die jeweiligen Kinder der Vorkurs-Deutsch mit 240 Schulstunden. Wobei 120 Schulstunden im Kindergarten und 120 Schulstunden in der Grundschule stattfinden.

Das pädagogische Personal leitet im Kindergarten den Vorkurs-Deutsch und in der Grundschule leitet ihn eine Lehrkraft. Für die Organisation sind jeweils beide für ihren Bereich verantwortlich. Um den Kindern bestmögliche Lern- und Entwicklungschancen zu gewähren erfolgt eine enge Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule.

 

Lernwerkstatt

Den Vorschulkindern gebührt besondere Aufmerksamkeit. In der altershomogenen Gruppe der Kinder im letzten Kindergartenjahr geht es um die Vorbereitung auf die Schulzeit.

Diese Gruppe bietet viel Zeit und Raum für eine ganzheitliche und individuelle Schulvorbereitung.

Die Kinder werden in ihrem Entwicklungsstand abgeholt und erlernen durch das selbstständige Tun sowie Gruppengespräche wichtige Basis-Kompetenzen wie:

†Soziale Kompetenzen

†Emotionale Sicherheit, Selbstverantwortung, - vertrauen, Gemeinschaftsgefühl

†Kognitive Kompetenzen

†Differenzierte Wahrnehmung, altersentsprechende Allgemeinbildung

†Motorische Kompetenzen

†Positives Körpergefühl, Bewegungsfreude, Feinmotorik,..

†Kompetenzen der Arbeitshaltung und Motivation

†Spaß u. Freude am Lernen, Frustrationstoleranz,…

 

Kooperationsprojekt mit der Grundschule Oberbeuren

Um den Übergang von Kita in die Schule fließend zu gestalten und zu erleichtern finden im Rahmen der Kooperation wöchentliche Treffen mit einer Grundschullehrerin und den Vorschulkindern der Einrichtung statt.

Im ersten halben Jahr besucht die Lehrerin die Kinder in der Einrichtung. So kann Kontakt geknüpft, kennengelernt und Vertrauen aufgebaut werden.

im zweiten Halbjahr besuchen die Vorschulkinder die Grundschule. Durch Besuche der Vorschulkinder in der Grundschule können erste positive Eindrücke von Lehrern und Klassenräumen gesammelt werden.

Hierbei lernen die Kinder die künftige Klassenlehrerin kennen, so kann schon im Vorfeld der Übergang von Kita in die Schule erleichtert werden.

 

Verkehrserziehung mit der Polizei

Ein jährliches Projekt ist die Verkehrserziehung. Dabei geht es darum, Kinder mit den Verkehrsregeln vertraut zu machen um ihren Weg in die Kita oder Schule sicherer bewältigen zu können.

Zudem bietet das Projekt die Gelegenheit die Polizei und ihre Aufgaben kennenzulernen. Bei einem Besuch der Polizei in unserer Einrichtung können Situationen aus dem Straßenverkehr nachgespielt und besprochen werden. Durch die Interessen der Kinder entwickeln sich weitere Themen, Tätigkeiten und Angebote. Die Kinder besichtigen die Polizeidirektion Kaufbeuren und schauen die Polizeiwache von innen an. So können die Kinder das Tätigkeitsfeld der Polizei kennenlernen und erleben die Polizei als Partner und Anlaufstelle für Notsituationen.

 

Zeitungsprojekt ZIK

Medienprojekte in Kindergärten drehen sich meist um Fernsehen und Computer. Die Zeitung spielt keine Rolle. Dabei ist die Zeitung vielseitig einsetzbar: Zum Malen, Ausschneiden und Basteln, zum Ansehen, Vorlesen und Erzählen, selbst Bewegungsspiele mit der Zeitung sind möglich. Der Spaß am Lesen beginnt lange vor dem eigentlichen Lesenlernen. Deshalb stehen Spaß und Spiel im Mittelpunkt des Zeitungsprojekts im Kindergarten. Bei ZIK können sich die Kinder spielerisch der Schriftsprache und dem Medium Zeitung annähern. Die Arbeit mit der Zeitung unterstützt die gezielte Sprachförderung im Kindergarten. Die Zeitung regt die Kinder mit ihren vielfältigen Themen an, Fragen zu stellen, zu erzählen, zu beschreiben und sich auszudrücken.

Das medienpädagogische Projekt der Allgäuer Zeitung richtet sich an Vorschulkinder und wird einmal jährlich durchgeführt.

Während des Projekts werden für alle Kinder und ErzieherInnen, die am Projekt teilnehmen, Zeitungen in den Kindergarten geliefert.

Mehrmals in der Woche gibt es eine Vorlesegeschichte für die Kinder in der Zeitung.

Sie lernen Rudi die Medienmaus kennen, das Maskottchen des Projekts, das an verschiedenen Stellen in der Zeitung auftaucht.

Ein Spielheft bietet Such-, Mal- und Rätselaufgaben rund um die Allgäuer Zeitung. Es gibt Bastelanleitungen mit Zeitungspapier als Grundlage.

Die Kinder machen Bewegungsspiele mit der Zeitung.

Die Kinder suchen Buchstaben in der Zeitung und malen Zeitungsfotos an.

 

Projekt Gesunde Zähne

Mit dem Projekt möchten wir in den frühen Jahren der Kinder zur Entwicklung einer positiven Einstellung zur Zahnpflege und Fachwissen über Zahngesundheit beitragen. Wir sprechen mit den Kindern über Relevanz der Zahnhygiene. Gemeinsam entwickeln wir ein Projekt bei dem Bilderbücher, Lieder, Bastelarbeiten und anderen Übungen lernen die Kinder spielerisch, wie ihre Zähne gesund bleiben. Zähneputzen, zahnfreundliche Lebensmittel, und zum Zahnarzt gehen sind nur einige der Dinge, über die die Kinder etwas erfahren werden und Sie das Gelernte weiter vertiefen können.

Ein Besuch beim örtlichen Zahnarzt vertiefen die Kinder ihr Wissen über das Zähneputzen, zahnfreundliche Lebensmittel und können den Zahnarzt, seine Tätigkeit und sein Handwerkszeug kennenlernen.