"kreative Werkstatt"

Den Vorschulkindern gebührt besondere Aufmerksamkeit. In der altershomogenen Gruppe der Kinder im letzten Kindergartenjahr geht es um die Vorbereitung auf die Schulzeit.

Diese Gruppe bietet viel Zeit und Raum für eine ganzheitliche und individuelle Schulvorbereitung.

Die Kinder werden in ihrem Entwicklungsstand abgeholt und erlernen durch das selbstständige Tun sowie Gruppengespräche wichtige Basis-Kompetenzen wie:

†Soziale Kompetenzen

†Emotionale Sicherheit, Selbstverantwortung, - vertrauen, Gemeinschaftsgefühl

†Kognitive Kompetenzen

†Differenzierte Wahrnehmung, altersentsprechende Allgemeinbildung

†Motorische Kompetenzen

†Positives Körpergefühl, Bewegungsfreude, Feinmotorik,..

†Kompetenzen der Arbeitshaltung und Motivation

†Spaß u. Freude am Lernen, Frustrationstoleranz,…

 

Kooperationsprojekt mit der Grundschule Oberbeuren

Um den Übergang von Kita in die Schule fließend zu gestalten und zu erleichtern finden im Rahmen der Kooperation wöchentliche Treffen mit einer Grundschullehrerin und den Vorschulkindern der Einrichtung statt.

Im ersten halben Jahr besucht die Lehrerin die Kinder in der Einrichtung. So kann Kontakt geknüpft, kennengelernt und Vertrauen aufgebaut werden.

im zweiten Halbjahr besuchen die Vorschulkinder die Grundschule. Durch Besuche der Vorschulkinder in der Grundschule können erste positive Eindrücke von Lehrern und Klassenräumen gesammelt werden.

Hierbei lernen die Kinder die künftige Klassenlehrerin kennen, so kann schon im Vorfeld der Übergang von Kita in die Schule erleichtert werden.

 

Zeitungsprojekt ZIK

Medienprojekte in Kindergärten drehen sich meist um Fernsehen und Computer. Die Zeitung spielt keine Rolle. Dabei ist die Zeitung vielseitig einsetzbar: Zum Malen, Ausschneiden und Basteln, zum Ansehen, Vorlesen und Erzählen, selbst Bewegungsspiele mit der Zeitung sind möglich. Der Spaß am Lesen beginnt lange vor dem eigentlichen Lesenlernen. Deshalb stehen Spaß und Spiel im Mittelpunkt des Zeitungsprojekts im Kindergarten. Bei ZIK können sich die Kinder spielerisch der Schriftsprache und dem Medium Zeitung annähern. Die Arbeit mit der Zeitung unterstützt die gezielte Sprachförderung im Kindergarten. Die Zeitung regt die Kinder mit ihren vielfältigen Themen an, Fragen zu stellen, zu erzählen, zu beschreiben und sich auszudrücken.

Das medienpädagogische Projekt der Allgäuer Zeitung richtet sich an Vorschulkinder und wird einmal jährlich durchgeführt.

Während des Projekts werden für alle Kinder und ErzieherInnen, die am Projekt teilnehmen, Zeitungen in den Kindergarten geliefert.

Mehrmals in der Woche gibt es eine Vorlesegeschichte für die Kinder in der Zeitung.

Sie lernen Rudi die Medienmaus kennen, das Maskottchen des Projekts, das an verschiedenen Stellen in der Zeitung auftaucht.

Ein Spielheft bietet Such-, Mal- und Rätselaufgaben rund um die Allgäuer Zeitung. Es gibt Bastelanleitungen mit Zeitungspapier als Grundlage.

Die Kinder machen Bewegungsspiele mit der Zeitung.

Die Kinder suchen Buchstaben in der Zeitung und malen Zeitungsfotos an.

 

Vorkurs

Der Vorkurs bietet Kindern, die Förderbedarf in der deutschen Sprache aufweisen, bei regelmäßigen Treffen die Möglichkeit des Spracherwerbs.

Der Bayerische Bildungs- und Erziehungsplan schreibt auf Seite 207 „Sprachkompetenz ist eine Schlüsselqualifikation und sie ist eine wesentliche Voraussetzung für schulischen und beruflichen Erfolg, für eine volle Teilhabe am gesellschaftlich-kulturellen Leben.“

Das Bayerische Kinderbildungs- und -Betreuungsgesetz (BayKiBiG) §1Artikel 12 fordert

Integrative Bildungs- und Erziehungsarbeit in Kindertageseinrichtungen für Kinder mit Sprachförderbedarf

1 Kindertageseinrichtungen sollen die Integrationsbereitschaft fördern und Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund zur Integration befähigen. 2 Für Kinder aus Familien mit Migrationshintergrund, die über keine oder unzureichende Deutschkenntnisse verfügen, sowie für Kinder mit sonstigem Sprachförderbedarf ist eine besondere Sprachförderung sicherzustellen. 3 Das pädagogische Personal hat die besonderen Bedürfnisse von Kindern mit Sprachförderbedarf bei seiner pädagogischen Arbeit zu berücksichtigen.

Um den Kindern diese besondere Sprachförderung zu ermöglichen, hat der Gesetzgeber, die Bayerische Staatsregierung, den Vorkurs-Deutsch ins Leben gerufen. 18 Monate vor Schuleintritt beginnt für die jeweiligen Kinder der Vorkurs-Deutsch mit 240 Schulstunden. Wobei 120 Schulstunden im Kindergarten und 120 Schulstunden in der Grundschule stattfinden.

Das pädagogische Personal leitet im Kindergarten den Vorkurs-Deutsch und in der Grundschule leitet ihn eine Lehrkraft. Für die Organisation sind jeweils beide für ihren Bereich verantwortlich. Um den Kindern bestmögliche Lern- und Entwicklungschancen zu gewähren erfolgt eine enge Kooperation zwischen Kindergarten und Grundschule.